Questions are Key. Wir haben nachgefragt.
Green Consultants treffen auf das gängige System der Medienindustrie und deren etablierte Prozesse. Um diese aufzuzeigen, kreist die Umfrage zunächst um Details, deren weiterführende Bedeutung für die inter/nationale Green Consultancy für Film & TV in dieser Ausgabe der Edition Planetarium erkundet wird. Das Ziel der Auswertung ist es nicht allein, die Erfahrungswerte des neuen Filmberufes bei der Transitionsarbeit zu bündeln oder die Anforderungen an diesen Transformationsberuf in der Medienlandschaft zu visualisieren, sondern diese erstmals auch in einen sichtbaren und damit nachvollziehbaren Zusammenhang mit der Filmförderlandschaft und Produktionsprozesse zu stellen.
Neues im Zusammenhang verstehen lernen, um danach gezielt handeln zu können. Die Umfrageergebnisse wurden unter die Lupe genommen, entsprechend systematisiert und mit aktuellen Erfahrungswerten aus der Praxis des nachhaltigen Filmschaffens erweitert. Dies bildete den faktenbasierten Ausgangspunkt, der Evergreen Prisma ermöglichte, das für die länderübergreifend grüne Koproduktion erforderliche Brückeninstrumentarium zu formulieren.
Womit kann die notwendige Entwicklung einer transnational nachhaltig agierenden Medienindustrie zügig vorangetrieben werden? Was sind die jeweiligen Brückeninstrumente und welche konkrete Funktion haben sie? Das wird hier anschaulich gemacht. Die Systematik und Anwendung mancher Brückeninstrumente wird durch Evergreen Prisma und sein inter/nationales Netzwerks seit mehreren Jahren bereits auch in der Projektpraxis erprobt, in Förderprozesse gegossen und international vermittelt.
Produktionsform? Die Bandbreite der erfassten 60 Projekte.
Nationale und internationale Produktionen. Film und TV. Spielfilm, Dokumentation, Serie, Animationsfilm.
Status Quo? Alle Phasen.
Vorproduktion, Herstellung, Postproduktion, Fertigstellung. Die 60 Projekte befanden sich im Umfragezeitraum in unterschiedlichen Stadien der Projektentwicklung. Damit konnten erstmals alle Phasen professioneller Green Consultancy gescreent und in Bezug auf Anforderungen an und Bedürfnisse von Green Consultancy für Film & TV für eine faktenbasierte Weiterentwicklung analysiert werden.
Quo vadis, Film? Die Verwertungskette.
Green Funding für Verwertung. Auch sie ist im Rahmen von Green Filming & Funding von Belang. Verschiedene Verwertungswege waren für die untersuchten 60 Projekte entweder noch in Planung oder bereits umgesetzt. 2023 hat das ÖFI Green Filming Department nachhaltige Richtlinien für grüne Förderung der Verwertung von Filmprojekten geschaffen.
Detail schafft Wissen. Einblicke in ein komplexes Tätigkeitsfeld.
Auch die Verwertungswege bereits in Abstimmung mit den involvierten Green Consultants vorausschauend zu gestalten, macht nachhaltig Sinn. Tipping the Points.
Unmöglich Gedachtes erproben, um möglich zu machen.
Die Anfänge der grünen Filmproduktion. Das erste Pilotprojekt von Evergreen Prisma im Jahr 2021 hatte zum Inhalt, die Praxis des nachhaltigen Filmschaffens zu ermöglichen und zu erproben. Erstmals fand das System der einander gezielt ergänzenden Funktionen für Green Filming & Funding Austria statt. Rund 2,3 Tonnen Emissionen von Treibhausgasen konnten bei der Umsetzung des ersten Green Filming-Pilotprojektes vermieden werden.
Mixing the Bubbles. Die erste Generation von Green Consultants für Film & TV Austria wurde im Rahmen der Evergreen Prisma Academy 2021 ausgebildet. Eines der grundlegenden Prinzipien dabei: Freischaffende, Angestellte aus Produktionsfirmen und institutionelle Expertinnen und -experten aus Filmkommissionen und Förderstellen gemeinsam zu Green Consultants ausbilden und damit die Wissensbasis für die Etablierung und anschließende Weiterentwicklung von Green Filming & Funding für alle dafür erforderlichen Rollen schaffen.
Der Erfahrungsschatz des ersten Pilotprojektes floss in den ersten Kriterienkatalog des ÖFI für nachhaltige Filmproduktion mit ein. Davon ausgehend wurde festgelegt, dass professionell ausgebildete Green Consultants Austria das Filmprojekt nachhaltig aufsetzen und anschließend transformieren. Das für diese Arbeit notwendige Reportingsystem des ÖFI, das auch eine filmspezifische CO2eq-Berechnung und einen aussagekräftigen und überprüfbaren Abschlussbericht mit entsprechend verifizierbaren Nachweisen enthält, wurde entwickelt und eingeführt.
Die Arbeit der Green Consultants für Film & TV bezieht sich auf das gesamte Projekt. Die Fachkräfte praktizieren Kettendenken und Perspektivenwechsel. Sie kommunizieren, recherchieren, berechnen, dokumentieren, bündeln Informationen und sammeln Daten, lernen, beharren. Voller Einsatz im Trio Preproduktion, Produktion, Postproduktion. Für ihre vielschichtige und vorausschauende Arbeit sollen sie angemessen und fair bezahlt werden.
Im Hintergrund. Was bestimmt das Setting für Green Consultancy mit?
Die Größe der Produktionsfirmen bringt für Green Consultants für Film & TV spezifische Voraussetzungen und Herausforderungen mit sich. Größe und Inhalt des Projektes bestimmen den Aufwand und die Skalierung. Zuständig? Verantwortlich? Koordinierend? Neue Rollen im Produktionsbüro.
Green Consultants für Film & TV Austria: Für wen arbeiten sie?
Berufliche Doppelfunktion im Team, Vereinbarkeit, Entscheidungsbefugnis, essenzielle Kommunikationswege. Die Integration eines Green Filming Departments als eine weitere Stabstelle in der Produktionsarchitektur. Wichtige Aspekte, die Green Consultants für Film & TV betreffen. Wie sehr, hängt unter anderem auch mit der Größe der Produktionsfirma zusammen.
Für eine tatsächlich wirksame Transformation.
Fachkraft. Neben fachlicher Expertise für die komplexe, transformative Arbeit ist eine klare Aufgabentrennung und die davon ausgehende, seitens der Produktion allseits kommunizierte, und eindeutig definierte Zuständigkeit notwendig. Die Bewusstseinsbildung, wer wofür tatsächlich verantwortlich ist. Die Einbindung in alle Kommunikations- und Entscheidungsprozesse. Die Anerkennung des Filmberufes auf allen Ebenen und bei allen Gewerken.
Entscheidungsbefugnis. Welche Entscheidung, welche Information braucht es aus dem Team und zu welchem Zeitpunkt? Die Green Consultants müssen das System und die Zeitleiste ihrer Arbeit vorgeben, um die nachhaltige Transformation des Projektes wirksam durchführen zu können. Dafür brauchen sie Entscheidungsbefugnis.
The Art of Being Present. Auch das frühzeitige Einbinden von Green Consultants bereits in der Entwicklungsphase des Filmprojekts ist grundlegend.
Arbeitsaufwand. Wie ist der einzuschätzen? Wie viele Projekte in unterschiedlichen Produktionsphasen betreut werden können, lässt sich durch Erfahrungswerte zunehmend besser definieren. Die Fähigkeit zur Skalierung eines Projekts und des eigenen Arbeitsaufwandes steigert sich mit jedem Projekt und dem Austausch im professionellen Netzwerk. Ja, auch die fundierte Recherche gehört zur Arbeit professioneller Green Consultants dazu.
Zuerst Expertise und qualitätsvoller Standard. Dann Filmfördergeld.
Seriöse Qualität als Regulativ. Mit 2023 wurde erstmals ein ›Grüner Bonus‹ für nachhaltiges Filmschaffen eingeführt. Als filminstitutioneller Baustein zur Akzelerierung der grünen Transformation der Branche. Durch das Österreichische Filminstitut gestaltet und an klare Regularien geknüpft. Auch die Einbettung professioneller Green Consultancy in die Filmförderprozesse wurde vorgenommen. Mit dem Ergebnis, dass ab 2023 sichtbar mehr Projekte transformiert wurden.
Green Funding. Von der Empfehlung zur Verpflichtung. Mit der Einführung des automatischen Förderprogramms ÖFI+ wurde die nachhaltige Herstellung audiovisueller Produktionen als gesetzlich verankertes Förderziel im neu geschaffenen Filmförderungsgesetz 2023 festgeschrieben. Zur Unterstützung der Umsetzung und Verankerung wurde der Green Bonus in Höhe von 5 % der in Österreich anrechenbaren Produktionskosten als zusätzlicher Finanzierungsbaustein eingeführt. Was zunächst im Rahmen der automatischen Förderung galt, wurde konsequent auf das gesamte Fördersystem ausgeweitet: Seit 2026 ist die Einhaltung der Green-Filming-Regelungen ÖFI/ÖFI+ auch für selektiv geförderte Projekte verpflichtend. Nachhaltiges Produzieren ist damit nicht mehr Empfehlung, sondern verbindlicher Bestandteil der Filmförderung. Der zeitgleich mit dem Green Bonus eingeführte Green-Filming-Check dient bis heute als vorgelagerte Prüfinstanz und verankert die Planung mit Green Consultancy im Fördervertrag der Produktion.
Aus dem Green Report des ÖFI. Die Einführung des Green Bonus führte sichtlich zu einer weiteren Steigerung von ökologisch nachhaltigem Filmschaffen. Mit 2021 stieg die Anzahl der Projekte, die Green Filming in der Planungsphase berücksichtigen von 6,5% auf 71,8%. Die Zahl der zugesagten Green Filming-Herstellungen stieg seit 2021 von 6,5% auf 97,8%. 2025 wurden 93% der ÖFI+-Herstellungen mit Green Bonus zugesagt.
Qualität schafft Qualität. Die vom Österreichischen Filminstitut ÖFI/ÖFI+ entwickelten Green Filming-Kriterien wurden in weiterer Folge auch von FISA/FISA+, der nationalen Förderinstitution für TV-Serien und Streamingprojekte, übernommen. Seit 2021 ist aus diesem Grund neben nachhaltig produzierten Filmproduktionen auch ein deutlicher Anstieg von nachhaltig produzierten Fernsehprojekten zu verzeichnen. Diese erfolgreiche Verankerung von Green Filming & Funding in Österreich wurde dadurch ermöglicht, dass die dafür erforderlichen Instrumente frühzeitig geschaffen, erprobt, schrittweise standardisiert und in Folge in die nationalen Filmförderstrukturen eingebettet werden konnten. Gleichzeitig erfolgte eine kontinuierliche, fachliche und strukturelle Weiterentwicklung der zugrunde liegenden Standards und Prozesse. Auf dieser fundierten Basis konnte nach wenigen Jahren der praktischen Erprobung 2026 auch die Verpflichtung zur ökologisch nachhaltigen Kinofilmproduktion in den Regularien des Österreichischen Filminstituts verankert werden.
Quick Step? Der Tanz mit den Standards.
In Europa gibt es aktuell mehrere nationale Kriterienkataloge oder Richtlinien für die Filmherstellung, dazu verschiedene filmspezifische CO2-Rechner und länderspezifische Prüfsysteme. Die vorhandene Infrastruktur für E-Mobilität oder alternative Energiequellen in den EU-Ländern ist noch nicht auf einheitlichem Niveau. Zahlreiche Filmländer haben keine ausreichende, einheitliche bzw. vergleichbare Wissensgrundlage oder ein institutionalisiertes System für Green Filming & Funding. Die Qualitätsstandards für nachhaltiges Filmschaffen in Bezug auf länderübergreifende Projekte sind daher insgesamt aktuell sehr heterogen.
Mehrere Systeme bespielen. Green Consultancy als Transformationsinstrument.
Die Arbeit von Green Consultants für Film & TV ist auch deshalb wertvoll, weil sie eine stete Multiplikatorin der Transformation darstellt. Durch ihre filmspezifische Expertise und praxisbezogenen Erfahrungswerte ebenso wie durch ihre gewerkeübergreifende Kommunikation treiben Green Consultants die Entwicklung von Green Filming & Funding voran.
Für ein Profil mit Ziel. Und Konditionen.
Wer kann tatsächlich wirksame Transformationsarbeit leisten und sie messbar machen? Professionell ausgeübte Green Consultancy ist: Ein spezifischer Filmberuf. Kein Hobby, kein Nebenschauplatz.
Das Arbeitsverhältnis. Die Umfrage zeigt das Setting der Green Consultants Austria aus den Jahren 2021 bis 2024. In diesem Zeitraum wurden durch Mitglieder des Berufsverbandes der Green Consultants für Film & TV Austria auch allgemeine Geschäftsbedingungen entwickelt, die den Mitgliedern als einheitliche Grundlage für Vertragsverhandlungen und Vertragsabschlüsse mit Produktionsfirmen dienen. Zusammen mit einem professionellen Rechtskataster, das Teil der Ausbildung von Green Consultants durch die Evergreen Prisma Academy ist, bilden sie eine wichtige Orientierung für die herausfordernde Tätigkeit. Die AGB sind für den aktiven Berufseinstieg nach der Ausbildung notwendig. Es gibt mittlerweile auch AGB anderer europäischer Berufsverbände, die die rechtlichen Grundlagen der Tätigkeit einheitlich definieren. Fairplay.
Was kosten professionelle Green Consultants? In Österreich liegt die von Filmförderinstitutionen aktuell anerkannte Gage einer/eines Green Consultant bei 600 Euro pro Tag. Das macht rund 75 Euro pro Stunde eines Arbeitstages von acht Stunden. Fairpay?
Die Arbeitsrealität.
60 Projekte.
27 Filmländer.
Crystal Clear: Professionelle Green Consultants für Film & TV müssen auf der jeweils länderspezifischen Klaviatur spielen. Sie müssen etwa verschiedene Länderstandards, falls diese denn vorhanden sind, zu kombinieren lernen. Oder selbst vor Ort erste Grundlagen für ihre Arbeit schaffen.
Gibt es Unterstützung? Das Kompetenzzentrum für nachhaltiges Filmschaffen Evergreen Prisma als öffentliche Institution fördert Green Consultancy praxis- und projektbezogen ebenso wie strategisch im Rahmen von internationalen Arbeitsgruppen. Durch seine Vermittlungs- und Weiterbildungsformate, Instrumente für die Profis, Kreativlabore für den Nachwuchs und jährliche Pilotprojekte für Innovation. Mit bis dato über 1,2 Millionen Seitenansichten und mehr als 300.000 Nutzerinnen und Nutzern der digitalen Plattform aus 139 Ländern. Die Nachfrage ist groß.
Schicht um Schicht auf dem fliegenden Teppich durch die europäische Filmförderlandschaft.
60 Filmförderprojekte. Anteil Inland. Anteil Ausland.
Im Vergrößerungsglas. Inland. Ausland. Regional. National. Sender.
Im Inland. National. Regional.
Moving beyond Inland. National. Regional. Sender.
Aufgefächert. Inland. Ausland. National. Regional. Sender.
Das Akkordeon der europäischen Filmförderlandschaft für 60 länderübergreifende Green Filming Projekte spiegelt gewachsene Historie. Die Filmförderlandschaft als europäisches Kulturerbe mit Wirtschafts- und Wertschöpfungseffekt.
Green Jobsharing goes Funding Universe.
Tandem macht nachhaltig Sinn. Im Sinne des ergänzenden Arbeitens. Transport und Logistik gehören zu den Hot Spots für schädliche Emissionen. Daher: Länderübergreifend Arbeit teilen. Projekte teilen. Denn im Tandem zu arbeiten macht möglich, mit vereinten Kräften und länderspezifischem Fachwissen mehrere Ländersysteme zu bespielen und gleichzeitig emissionsstarke Wege zu vermeiden. Definitiv ein Fazit für Green Filming & Funding, das durch die Umfrage deutlich zu Tage tritt.
Neues Modell gesucht. Das Thema Filmfördertourismus mit seinen Auswirkungen auf Umwelt und Klima kommt in Bezug auf die untersuchten 60 Filmprojekte ebenso deutlich zum Vorschein. Müssen aus nachhaltigen Gründen andere Konditionen geschaffen werden? Ja. Auch für das Tandemprinzip für internationale Green Consultancy wird das notwendig sein. Die länderübergreifende, grüne Koproduktion ist durch gezielte Zusammenarbeit und Verknüpfung von Prozessen gut zu verwirklichen. Entlang einer europäischen Landschaft von fließendem Fachwissen, grüner Filmförderung, verlässlicher Glaubwürdigkeit, klarer Überprüfbarkeit, profunder Kriterien, wachsender Standards, angemessener Vergütung und prosperierender Professionalisierung. Ahoj, neues Modell!
Wie sieht der aktuelle Erfahrungsspiegel aus? Welche sind gerade die dringendsten Faktoren für die kontinuierliche Weiterentwicklung von nachhaltigem Filmschaffen aus Sicht der Green Consultants für Film & TV? Wir haben bei den Profis für die Praxis nachgefragt.
Ausbildung. Green Consultant Europe.
Exzellenz hat Hand und Fuß. Sie begleiten zielgerichtet entlang aller Phasen und Gewerke, auf allen Ebenen und durch verschiedene Medienlandschaften. Nur fundiert ausgebildete Green Consultants ermöglichen, mit verantwortungsbewusster Produktionspraxis durch die notwendige Transition der Medienbranche zu gehen. Wie können sie dafür am besten ausgebildet und unterstützt werden? 2027 geht die innovative Ausbildung zur/m Green Consultant Europe der Green Consultant Europe Alliance GCE/A an den Start.
Verankerung. Und Los.
Das Wissensspektrum professioneller Green Consultants ist vielseitig. Nachhaltiges Filmschaffen scheitert nicht an ihrem profundem, für die Umsetzungspraxis bestimmten Wissen. Meist hakt es in der aktuellen Transitionsphase der Medienbranche daran, dass die Rolle dieser Fachkräfte nicht früh genug, sichtbar genug und verbindlich genug durch die verantwortlichen Entscheidungstragenden in allen Produktionsprozessen verankert wird. Green Consulting wird nicht selten als nachträgliche Prüf- und Nachweisfunktion behandelt, bei manchen Zertifizierungssystemen ebenso wie in Produktionsbüros, Filmdepartments oder Förderinstitutionen. Diese, die reale Tätigkeit der Green Consultants stark reduzierende Einordnung gilt es grundlegend zu erweitern. Den Anfang dazu macht etwa, gemeinsam zwischen verantwortlichen und zuständigen Rollen besser unterscheiden zu lernen und strukturelle Neuerungen einzubetten, Stichwort Green Filming Department.
Unter ferner liefen? Die reale Produktionsfunktion.
Obwohl Green Consultancy für Film & TV eine überaus strategische Produktionsfunktion darstellt, wird sie noch allzu oft als Zusatzaufgabe anstatt als fester Bestandteil professioneller Produktionsführung gesehen. Manchmal wird sie auf der Stabliste als Funktion noch schlicht vergessen. Ohne adäquate Einordnung und Integration des Berufes – neben klaren Auditstrukturen, sauberen Nachweisen und einer transparenten Prüflogik – droht nachhaltige Filmproduktion jedoch zwangsläufig an Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit zu verlieren.
Durch proaktive Kommunikation von mit Green Consultants abgestimmten Nachhaltigkeitskriterien entlang der gesamten Produktionskette durch das Produktionsbüro entsteht eine einheitliche Leitlinie für alle, die das Gelingen insgesamt stützt. Denn sie sind für das gesamte Team verbindlich. Die transformationswirksame Tätigkeit der Green Consultants kann damit durch einzelne Departments nicht gemindert bzw. gefährdet werden.
Internationale Koproduktionen und europäische Länderstandards.
Länderübergreifende Koproduktionen sind systemisch komplex und strukturell kompliziert, das zeigt das Förderakkordeon der 60 Projekte der Umfrage. Länder arbeiten mit jeweils unterschiedlichen Nachhaltigkeitsstandards, was Fachkräfte, Rechner, Kriterienkataloge und Prüflogiken anbelangt oder haben noch gar keine systematische Herangehensweise. Bei Dreharbeiten in Deutschland, England, Frankreich und Österreich können potenziell vier unterschiedliche Systeme für Green Filming parallel anzuwenden sein. Zumindest gibt es sie? Minoritär, majoritär? Es fehlt an Überblick, Zuständigkeit und Abstimmung. Das führt direkt in Richtung Verunsicherung, manchmal zu Abwehr- oder Vermeidungsreaktionen von nachhaltiger Filmproduktion. In jedem Fall aber zu Doppel- und Mehrarbeit für Green Consultants. Das machen die von Evergreen Prisma gesammelten Erfahrungsberichte professioneller Green Consultants für Film & TV Austria seit 2021 bis heute ganz deutlich.
Shifting the Tools.
Eine qualitätsvoll verknüpfende, europäische Logik für Green Filming & Funding fehlt noch und damit die Grundlage für Green Production, die innerhalb Europas und auch mit Ländern außerhalb der EU bereits stattfindet. Bisher arbeiten Koproduktionspartnerinnen daher oft nach eigenen Verfahren. Unterschiedliche CO₂eq-Rechner führen weiterhin zu unterschiedlichen Datenstrukturen. Dadurch lassen sich auch die bereits aus einzelnen Filmländern erhobenen Daten durch die zum Europarat gehörende Informationsstelle mit entsprechendem Auftrag, dem European Audiovisual Observatory, bisher nicht im europäischen Kontext auswerten. Der europäische Branchenrechner mit einer digitalen Brücke zu etablierten, nationalen Rechnern, der auf hohem Niveau nicht nur weiterführende Daten sammeln, sondern auch vereinheitlichen und zeigen kann, ist aktuell nicht vorhanden. Darüber hinaus gibt es außerdem kaum länderspezifische CO2eq-Rechner für Film & TV, die von öffentlichen Institutionen kostenfrei und exklusiv für entsprechend daran ausgebildeten Green Consultants zur Verfügung gestellt werden wie von Evergreen Prisma. Damit ließe sich jedoch sowohl der Gefahr von Intransparenz und Fehleranfälligkeit als auch zunehmend dynamischen Kostenspiralen in diesem Bereich begegnen. Filminstitutionen würden sich für gemeinsame grüne Filmprojekte zudem stärker vernetzen können.
Reformstrukturierung. Nichts Utopisches.
Die größtenteils noch undefinierte Zusammenarbeit auf länderübergreifender Ebene erschwert die professionelle Umsetzung nachhaltiger Prozesse für Green Consultants. Filmländer, Förderinstitutionen und Sender verlangen unterschiedliche Belege. Nachweise von Green Productions müssen daher mehrfach angepasst oder übersetzt werden. Dabei geht auch die sachbezogene Vergleichbarkeit verloren und die transformative Effizienz stagniert. Majoritäre Produktionslogiken können nicht automatisch übernommen werden. In der Praxis folgen Koproduktionspartnerinnen daher häufig eigenen Logiken. Die koproduktionstaugliche, dabei qualitätsvolle Prüf- und Bilanzierungsstruktur ohne zusätzlich anfallende Kosten für die Produktion fehlt bisher. Ein Potpourri an Chaos, das professionelle Green Consultants und grüne Filmproduktionen zusätzlich belastet und ihre engagierte Transformationsarbeit bremst. Act now. How? Know-how.
Rezepte der Green Consultants für die Projektpraxis:
Zeit. Raum.
Vorausschauendes Zeitmanagement spielt für die nachhaltige Planung und Umsetzung eine große Rolle. Die gesamte Vorbereitungszeit für das Projekt dafür verlängern und dabei linearer gestalten? Ja. Um dadurch effektivere Ergebnisse erzielen zu können. Je früher mit Green Consultancy begonnen wird und deren gezielte Maßnahmen umgesetzt werden, desto wirksamer werden die projektspezifischen Ziele erreicht. Klares Definieren der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche vor Start der Produktion. Gemeinsam mit dem Produktionsmanagement und transparent für das gesamte Team. Im Bewusstsein des gesamten Teams gilt es noch stärker zu verankern, dass der Nachhaltigkeitsaspekt in allen Belangen und Gewerken stets mitgedacht wird. Auch eine stärker reformative und interdisziplinäre Integration dessen in Filmschulen kann den Boden für umweltfittes Filmschaffen mit bereiten.
Einplanen. Einbinden.
Die verbindliche Erstellung eines wirksamen Green Concepts durch die frühzeitige Integration einer/s professionellen Green Consultant für Film & TV in die Architektur jeder Produktion führt zu mehr Qualität. Die Einbindung dieser ausgebildeten Fachkraft in alle Prozesse und in die Produktionskommunikation wird vor Beginn ihrer Tätigkeit mit der Produktion vereinbart. Dazu gehört ihre Einbeziehung in die Budget- und Dienstleistungsbeschaffung durch das Management der Produktion und die Beschaffung der Belege und Sammlung von Dokumenten für den Abschlussbericht durch die zuständigen Mitarbeiter:innen jedes einzelnen Departments. Frühe Vögel. Den Green Consultants einen umfassenden Ein- und Überblick in das Filmprojekt zu gewähren, ist deshalb grundlegend, um für Green Consultant die Möglichkeit für eine frühzeitige Reservierung von verfügbarem Equipment bzw. der Beschaffung von nachhaltig ausgerichteten Dienstleistungen zu schaffen.
Fließen. Koordinieren.
Damit sich ökologische und ressourcenbezogene Überlegungen kontinuierlich in den kreativen und organisatorischen Prozess integrieren lassen, wird der Kommunikationsfluss von allen Beteiligten stetig gehalten. Die Green Consultants werden in alle Teambesprechungen und allfällige Kommunikation eingebunden. Dabei nicht nur in die Budgetverwendung und Dienstleistungsbeschaffung, sondern auch proaktiv mit allen erforderlichen Belegen und Dokumenten für das Green Concept bis hin zur Herstellungsbegleitung und dem Abschluss ihrer Tätigkeit versorgt. Eine Liste der aktuellen Beleganforderungen, die für die Unterlagen zur Erstellung von Zwischen- und Abschlussbericht notwendig sind, wird in die Abläufe integriert. So werden alle notwendigen Belege von vornherein gezielt gesammelt. Für die Kommunikation mit den Departments wird zusätzlich ein offizieller Green Consultant-Slot eingerichtet, mit je einer Stunde Input oder Beratung pro Themenblock bzw. Department.
Zwischenziele. Zwischenfristen.
Bis zum Zeitpunkt X die Unterlagen, bis zum Zeitpunkt Y Konzeptentwurf, bis zum Zeitpunkt Z Feedback zum Konzeptentwurf: Bei den ersten Besprechungen werden konkrete Zwischenziele bzw. Zwischenfristen gesetzt und klar kommuniziert. So kann vermieden werden, dass das Nachhaltigkeitskonzept des Projekts bzw. ökologische Umsetzungsmaßnahmen bei der Herstellung am Ende einer ohnehin langen To-Do-Liste landet. Vorausschauendes Arbeiten. Damit lassen sich Maßnahmen nicht erst in der Schlussphase improvisieren, sondern strategisch gezielt und mit nachhaltiger Wirkung umsetzen. Späte Drehbuchänderungen zu vermeiden und die/den Green Consultant in anfallende Änderungsprozesse bezüglich Drehbuch und Drehplan direkt mit einzubinden, gehört auch in diesen Themenkreis. Im Produktionsteam wird klar vereinbart, dass Drehbuchänderungen sofort kommuniziert werden.
Denkbar. Machbar?
Kann ein Script-Lock vor Budgetierung und Ressourcenplanung eingeführt werden? Können wahrscheinliche Änderungen vorab angekündigt und dabei konkret beschrieben werden? Austausch für Mehrwert. Eine regelmäßige Austauschrunde unter miteinander arbeitenden Green Consultants seitens der Produktion zu etablieren, ist für das gesamte Projekt hilfreich. Durch regelmäßige Updates können die Fachkräfte so projektbezogene von strukturellen Aspekten und Problemstellungen besser unterscheiden. Auf dieser Grundlage lassen sich Verbesserungsvorschläge gut gemeinsam erarbeiten und umsetzen. Auch für länderübergreifende Projekte wünschenswert.
Vergütung. Für professionelle Qualität.
Die unabhängige Tätigkeit der professionellen Green Consultants wird mittels erhobenen Hand- und Fußabdrucks des Filmprojektes in ihrer Wirkung messbar und sichtbar. Auch damit bringt sie sachlich-fundierten Mehrwert für die gesamte Medienbranche. Die Vergütung muss die vielschichtige Leistung der Green Consultancy abbilden. Damit wird zudem das notwendig hochwertige Niveau dauerhaft gesichert. Green Production ist mittlerweile in mehreren Filmländern bzw. Filminstitutionen verpflichtend und mit öffentlichen Filmfördergeldern verknüpft. Der Abgleich mit der Arbeitsrealität zeigt jedoch, dass Green Consultants für ihre Projektbegleitung noch nicht immer angemessen bezahlt werden.
Mindestens mit Blick nach vorn.
Wenn von einer Tagesgage für Green Consultants von durchschnittlich 600 Euro in Österreich und Deutschland ausgegangen wird: Bei einem achtstündigen Arbeitstag entspricht das einem Stundensatz von 75 Euro bei insgesamt steigenden Alltagskosten. Wenn Produktionsfirmen Green Consultants nun für 250 Euro pro Tag beauftragen wollen, wie laut Umfrage berichtet wird, entsteht eine problematische Marktsituation für die Fachkräfte. Derartige Niedrighonorare bilden weder die fachliche Verantwortung und Transformationsleistung, den tatsächlichen Dokumentationsaufwand noch die umfassende Beratungsarbeit entlang der Produktionsphasen angemessen ab. Dumping-Tagessätze schwächen jedes Berufsbild. Sie setzen selbstständig tätige Green Consultants, die hohe eigene Kosten tragen, wirtschaftlich stark unter Druck. Wer Green Consulting zu Dumpingpreisen einkauft oder anbietet, kann nicht erwarten bzw. erfüllen, dass ausreichend Zeit für Beratung, Abstimmung, Nachweise, Prüflogik, Kommunikation und Abschlussbericht bleibt. Niedrige Honorare führen dazu, dass Green Consulting auf ein Minimum reduziert wird, was dessen Wirksamkeit gefährdet. Angestellte Fachkräfte wiederum kämpfen mit umgehängten Doppelfunktionen und dem damit verbundenen, unspezifischen Rollenverständnis in ihrem Arbeitsumfeld. Für beiden Gruppen gilt: Viel Verantwortung, kaum Entscheidungsmacht. Nachhaltigkeit als Zusatzaufgabe? Niedrige Honorare statt professioneller Qualität? Zwei Kardinalfehler. Die Lösung liegt schon auf der Hand. Allen Problemstellungen, die sowohl die strategische als auch die projektbezogene Transformationsarbeit aktiv angehen, muss ausreichend begegnet werden können.
Gemeinsam ohne Qualitätsverlust macht Sinn. Green Consultancy Europe braucht ebenso strategisch wirksame wie praxistaugliche Instrumente auf Basis von profundem Know-how. Für eine übergreifend effektive, nachhaltige Transformation der europäischen Medienbranche.
Nachhaltiges Filmschaffen braucht osmotischen Raum.
Brückeninstrumente verbinden Filmländer.
Wie sieht eine wirksame Praxis des Green Filming mit System, einander ergänzenden Synergiekräften und Brückeninstrumenten in der Filmlandschaft aus?
Das zweite internationale Panel von Evergreen Prisma im Rahmen des Filmfestivals in Cannes widmete sich 2026 weltweit erstmals dem Thema der internationalen, grünen Koproduktion. Wie kann projektbezogene und institutionelle Green Consultancy die Transformation von internationalen Film- und Medienproduktion verwirklichen?
Durch ein stärker verbundenes, anwendbares und verpflichtendes Prinzip. Getragen von einem gemeinsamen Brückeninstrumentarium? Ja. Genau das brauchen wir.
Bildung. Green Consultant Europe.
Als Brückeninstrument für die internationale Green Consultancy unterstützt Evergreen Prisma Europe mit seiner Innovationskraft, seinem besonders praxistauglichen Wissenstransfer und seinen digitalen Instrumenten die Entwicklung der mehrstufigen Ausbildung zur/m Green Consultant Film & TV Europe zusammen mit der Green Consultant Europe Alliance GCE/A, durch die auch dringend notwendige Fachkräfte für Filminstitutionen ausgebildet werden können. Als hochwertiges Trainingsinstrument für die europäische Ausbildung dient der zweisprachige CO2-Rechner von Evergreen Prisma, der bereits auch das länderübergreifende Tandemprinzip für Green Consultancy unterstützt.
Zentrierung. Evergreen Prisma.
Kontinuum. Wertvolles Wissen schaffen, bündeln und vermitteln. Ins Herz der Filmlandschaft qualitätsvolle Weiterentwicklung von nachhaltigem Filmschaffen einbetten. Alle Bereiche und Inhalte des Evergreen Prisma stetig ausbauen. Im Resonanzkörper Neues erforschen, den Fokus ebenso auf strategische Arbeit und den Nachwuchs wie auf praxisnahe Green Consultancy für Film & TV gerichtet. Verknüpfen. Wirksam Kompetenz schaffen. Vorausschauend arbeiten. Übergreifend Denken. Neben Weiterbildungsmöglichkeiten braucht es den Erfahrungsaustausch untereinander. Dazu erweitert Evergreen Prisma sowohl das Portfolio seiner Green Filming Academy als auch sein Connective Hub für Green Consultants Film & TV Europe. Competence Center for Green Filming Europe. Bundle instead Jungle.
Erprobung. Green Co/Pro Europe.
Am runden Tisch. Die 2022 von Evergreen Prisma gegründete Arbeitsgruppe mit einem Netzwerk aus Expertinnen und Experten für Green Filming & Funding arbeitet gemeinsam daran, die für nachhaltig durchgeführte, internationale Koproduktionen notwendigen Prozesse systematisch und institutionell zu gestalten. Dafür zusammengeschlossen haben sich Partnerinnen und Partner aus Filminstitutionen in Ländern, die bereits seit mehreren Jahren die effektivsten Maßnahmen für nachhaltiges Filmschaffen in Europa implementiert haben. Dieser Erfahrungsschatz bildet die Grundlage des Think Tanks, der aktuell vor allem aus der starken Expertise der DACH-IT-Region schöpft. Viele andere Filmländer und internationale Arbeitsgruppen und Filminstitutionen, etwa die Five Nordics, Frankreich, die Schweiz, EUAVO, Eurimages, EUFCN oder Cine Regio, profitieren von Green Co/Pro Europe seit vielen Jahren.
Datensynergie. KlimAktiv.
Für die Erhebung und Auswertung von relevanten Daten ziehen bereits vier Filmländer in Europa an einem Strang. Mit dem speziell für Film- und TV-Produktionen entwickelten CO₂-Rechner von KlimAktiv lässt sich der ökologische Fußabdruck jedes einzelnen Filmdepartments basierend auf länderrelevanten Faktoren berechnen. Der CO₂eq-Rechner fungiert mittlerweile als institutionelles Brückeninstrument für länderübergreifende grüne Koproduktion aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. In Österreich bereitet Evergreen Prisma dafür auch neue Kommunikationswege. Etwa für die projektbezogene Zusammenarbeit unter Green Consultants für Film & TV. Darüber hinaus werden Daten von Green Filming-Projekten für das Österreichische Filminstitut zusammengeführt, um erstmals eine hochwertige statistische Auswertung zu ermöglichen, sowohl projektbezogen als auch institutionell. Das Resultat: Der erste Green Filming Report des Österreichischen Filminstituts vom März 2026 mit einer Fülle von aussagekräftigen Daten, die laufend ausgelesen werden können.
Praxis. Life-Long-Learning.
In Hinblick auf die europäische Weiterentwicklung von Green Filming & Funding hat sich gezeigt, das wir auch von individuellen Green Filming-Projekten sehr viel lernen können. Green Filming Practice! Ihr ist ein eigener Bereich im Evergreen Prisma Europe gewidmet. Hier wird die vielschichtige, projektbezogene Arbeit der Green Consultants nachvollziehbar. Und für alle gut sichtbar.
Verbinden und Beziehen.
DACH IT. Die Transformation der Filmbranche erfordert für den grünen Filmberuf ein Netzwerk, das über Grenzen hinweg reicht. Vor diesem Hintergrund wurde der deutsche Berufsverband der Green Consultants Film & TV im April 2025 zum europäischen Berufsverband internationalisiert. Association of Green Consultants for Film & TV Europe. Evergreen Prisma ist Kooperationspartnerin der ersten Stunde. Um die länderübergreifende Arbeit zu stärken, wird seit 2026 das Connective Hub auf der digitalen Plattform des Evergreen Prisma zur Drehscheibe der Green Consultants Europe ausgebaut.
Werte als innerer Kompass.
In jeder ihrer Arbeitsphasen stellen professionelle Green Film Consultants faktenbasierte Arbeit, Transparenz und Glaubwürdigkeit an oberste Stelle. Nur die seriöse Herangehensweise gewährleistet langfristige Effekte und bewirkt die grüne Transformation. Kraft voraus.
Facts & Figures. Hello, Reports.
Erster Green Report der EU durch das European Audiovisual Observatory. Die zum Europarat in Straßburg gehörende Informationsstelle ist seit 2021 Kooperationspartner von Evergreen Prisma. Der im April 2025 erschienene Bericht über die nachhaltige Transformation in der europäischen Medienlandschaft ist der erste Green Filming Report Europas. Ausführlich porträtiert wird das Synergiesystem für Green Filming & Funding Austria in all seinen Facetten, inklusive der strategischen und internationalen Netzwerkarbeit.
Frühjahrsputz den Narrativen.
Erster Green Filming Report der österreichischen Kinofilmförderung 2026. Das Österreichische Filminstitut und Evergreen Prisma sind seit 2020 durch solide Kooperationsarbeit verbunden. Das Ergebnis des gemeinsam etablierten Synergiesystems konnte nun auch erstmals durch den aussagekräftigen Report des ÖFI Green Filming Departments in konkrete Zahlen gegossen werden. Die durch sie gewonnenen Erkenntnisse räumen mit so manchen hartnäckigen Narrativen auf. Stichwort Mehrkosten: Im Verhältnis zu den Gesamtkosten belief sich der Durchschnitt der geplanten bzw. tatsächlich angefallenen Mehrkosten laut Green Report des ÖFI bei den 16 Kinodokumentarfilmen, die untersucht wurden, auf 1,5%, bei den 43 untersuchten Kinospielfilmen auf 0,5%.
Stichwort CO2eq-Kennzahlen. Im Rahmen des Green Filming Reports der österreichischen Kinofilmförderung des ÖFI wurden branchenspezifische Treibhausgas-Kennzahlen entwickelt. Diese dienen dazu, die CO₂eq-Bilanzen von geförderten Kinofilmprojekten in Beziehung zu setzen und dadurch deren Vergleichbarkeit zu erhöhen. Mithilfe eines eigens entwickelten CO₂eq-Kennzahlen-Check wird die Treibhausgasintensität eines Projekts ermittelt. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Förderprüfung sowohl den betreffenden Produktionsunternehmen als auch den begleitenden Green Consultants kommuniziert und dienen als Grundlage für die Einordnung und Bewertung der projektspezifischen Emissionsdaten.
Synergiesystem. Macht Schule.
Hochwertig, holistisch, agil. Beide Reports verdeutlichen: Der vielschichtige Wissenstransfer bildet die grundlegende Basis. Glaubwürdigkeit als Tragwerk für nachhaltige Filmproduktion. Innovationskraft als Anschub für die Transformation. Das Synergiemodell von Evergreen Prisma aus einander ergänzenden Kräften von Institutionen und Filmschaffenden zeigt sich seit 2020 auf vielen Ebenen äußerst wirksam. In Österreich mittlerweile erfolgreich durch den intelligenten Schwarm des Evergreen Prisma etabliert, wirkt es bereits auch länderübergreifend. Denn es ist auf weitere Kulturbereiche ebenso erfolgreich übertragbar wie auf andere Filmländer. From Now to Next.
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Edition Planetarium°1. |
On Green Consultancy for Film & TV Europe. |
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Authorship. Design. |
EVERGREEN PRISMA° |
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Text. |
Linn Rott. |
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Panta Rhei. |
Mit Dank an die Green Consultants für Film & TV Austria. An das Team. Die Phoenics. Das ÖFI Green Filming Department. Den intelligenten Schwarm des Evergreen Prisma. Die Abteilung Kunst & Kultur Niederösterreich. Und alle Wegbereitende & Wegbegleitende. |
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Just Connect with Respect. |
Entlang unserer Nutzungsbedingungen als öffentliche Kunst-& Kulturinstitution des Landes Niederösterreich. . |
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Mission with Vision. |
EVERGREEN PRISMA. Competence Center for Green Filming Europe. Digital Platform, Green Filming Academy & Joint Network. . |
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System & Synergy. |
Das Evergreen Prisma Synergiesystem für nachhaltiges Filmschaffen. . |
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Professional Training. |
Ab März 2027: Green Consultant for Film & TV goes Europe. Innovatives Ausbildungsprogramm der Green Consultant Europe Alliance GCE/A. Anmeldung hier. . |
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Evergreen Prisma goes Connective Hub Europe. |
Green Consultants for Film & TV Europe. . |
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Green Filming Practice. |
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Touch Green. |
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Chapter Next. |
Edition Planetarium°2 On transferable System & Synergy. Coming soon. |
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Kulturland Niederösterreich. |
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Copyright. |
© EVERGREEN PRISMA° Oktober 2026 |
